Veronika HintzenAschenputtel: Veronika Hintzen (Mezzosopran)

Veronika Hintzen, geboren 1986 in Landshut, studiert im 9. Semester bei Marilyn Schmiege an der Musikhochschule München. Von September 2004 bis Juli 2008 war sie am Richard-Strauss-Konservatorium in München zuerst bei Béela Müller, später bei Marilyn Schmiege. In diesem Rahmen wirkte sie an zahlreichen szenischen Konzerten mit, u. A. mit Szenen und Arien der Dorabella (Così fan tutte), des Cherubino (Nozze di Figaro), des Oktavian (Rosenkavalier) und des Hänsel (Hänselund Gretel). Juni 2007 sang sie im Rahmen der Barocknacht Olching die Rolle derOttavia aus der Kurzoper "Il Giuoco di Quadriglio" von Antonio Caldara. Februar 2008 sang sie am Richard-Strauss-Konservatorium die Rolle der Venere aus "Il Ballo delle Ingrate" von Claudio Monteverdi.

 

Richard WiedlDon Ramiro: Richard Wiedl (Tenor)

Richard Wiedl ist gebürtiger Münchner. Nach dem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in München wurde er direkt nach Würzburg an das Stadttheater als Ensemblemitglied für Oper, Operette, Musical und Konzert verpflichtet. Seit 1996 arbeitet Richard Wiedl als selbständiger Solist, wobei er in ganz Deutschland gastiert (Lüneburg, Schwerin, Dessau, Weimar, Leipzig, München...), Kirchenkonzerte, Operetten – und Musicalsoireen sowie Liederabende bestreitet. Einem breiteren Publikum wurde er durch das Fernsehen bekannt, das ihn gerne gemeinsam mit seiner Schwester, dem volkstümlichen Schlagerstar Angela Wiedl, einsetzt. So trat er bereits bei den „Festen der Volksmusik“, beim „Wunschkonzert“ und den „Sternstunden“ als Operettensänger auf. Im Frühjahr 2007 ging er mit den Vereinigten Bühnen Wien als Vater von „Elisabeth“ in dem gleichnamigen Musical auf Japan-Tournee, sein letztes Engagement führte ihn nach Bad Gandersheim zu den Jubiläumsdomfestspielen, zum einen als Hauptdarsteller der ‚Schlagerette’ „Komm, gib mir Deine Hand!“, einer Revue über die 60er Jahre, zum anderen als Initiator, Choreograph, Mitwirkender und Regisseur des Festabends „BaGaTeLi“ (Bad Gandersheim in Texten und Liedern). Richard Wiedl war Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang in Berlin, deutscher Vizemeister im Step-Tanz und 2005 Preisträger des Internationalen Operettenwettbewerbs „Jan Kiepura“ in Wittenberge. Zu seinen wichtigstenOpern-Partien zählen PEDRILLO (Entführung aus dem Serail), HEXE (Hänsel und Gretel), AEGISTH (Elektra), HEINRICH DER SCHREIBER (Tannhäuser), MELOT (Tristan und Isolde) und LORD BARRAT (Der junge Lord).

 

Sebastian CampioneDon Magnifico: Sebastian Campione (Bass-Bariton)

Geboren 1984 in München. Sammelt bereits mit acht Jahren Bühnenerfahrung im Kinderchor der Bayrischen Staatsoper. Neben Auftritten wie in Bizets Carmen, Puccinis Tosca und La Bohème, sowie anderen großen Opern, singt er auch eine Solopartie in Massenets Werther. Unterricht erhält er bei Bettina Kühne und Hartmut Elbert in der Bayrischen Singakademie. Sein Repertoire als Konzertsänger umfasst u.a. J.S. Bachs Magnificat, Faurès, sowie Gounods Requiem und Rossinis Petite messe solenelle. Seit 2004 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München, bei Prof. Wolfgang Brendel Gesang, wo er in dessen Reaktorhalle, im Rahmen der Bayrischen Theaterakademie August Everding als Baum und Lehnstuhl in Ravels L´enfant et le sortilèges auftritt. Dort tritt er 2005, im Rahmen der Hochschule für Musik und Theater München, als Mitglied des Herrenensembles, in K.A. Hartmanns Wachsfigurenkabinett auf. Im Prinzregententheater in München und beim Isny Opernfestival war er als Maurizio in Wolf–Ferraris quattro rusteghi auf der Bühne. 2006 ist er in der Reaktorhalle, im Rahmen der Hochschule für Musik und Theater München als Tolomeo in Händels Giulio Cesare in Egitto zu hören und tritt auch in Rahmen der Hochschule für Musik und Theater München / Bayrische Theaterakademie August Everding, als Saretzki und als ein Hauptmann in Tschaikowskis Eugen Onjiegin auf. Noch im selben Jahr tritt er als Antonio und als Figaro in Mozarts Le nozze di Figaro in der Pasinger Fabrik, in der Reaktorhalle und im Rahmen des Isny Opernfestivals als Bonze in Stravinskis Die Nachtigall und im Rahmen der Bayrischen Theaterakademie August Everding als Gobernadór in H. W. Henzes Das Wundertheater und als Vater in Henzes Ein Landarzt auf. 2007 ist er, in der Pasinger Fabrik, in München, als Selim in Rossinis Il turco in Italia zu sehen und gibt im Rahmen der Theaterakademie August Everding den Gianni Schicchi in Puccinis gleichnamiger Oper. 2008 ist er, im Rahmen der Schlossfestspiele in Sondershausen, in Zusammenarbeit mit dem Theater Nordhausen, als Alidoro in Rossinis La Cenerentola tätig.

 

Antonia KubitscheckClorinde: Antonia Kubitscheck (Sopran)

Antonia Kubitscheck wurde 1990 geboren. Sie erhielt in den Jahren 1996/97 musikalische Früherziehung und war von 1998 bis 2000 Mitglied des Kinderchores der bayerischen Staatsoper in München. Seit 2001 besucht sie das musische Pestalozzi-Gymnasium in München. Seit 2003 erhält sie Gesangsunterricht bei Gabriele Kerscher.

 

Nilufar Katharina MuenzingerTisbe: Nilufar Katharina Münzing (Mezzosopran)

Nilufar KatharinaMünzing, geboren in Starnberg, erhielt jahrelangen Unterricht in Klavier-, Violine und Gesang an der Musikschule Pullach. Nach dem Abitur am neusprachlichen Dante-Gymnasium im Jahr 2000, Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Zwei Jahre studierte Sie Philosophie und Germanistik an der LMU, nebenher Regieassistenzen u.a. beim Tollwoodfestival, den Opernfestspielen Heidenheim, dem Opernfestival auf Gut Immling im Chiemgau und an der Bayerischen Staatsoper. Ab Herbst 2002studierte Sie Opern- und Sprechtheaterregie bei Professor Cornel Franz an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Seit 2004 privater Gesangsunterricht bei Professor Denis Heath. Nach dem Regiediplom im Jahr 2006 war Sie zwei Jahre als Regieassistentin am Bayerischen Staatstheater unter Dieter Dorn engagiert. Eigene Inszenierungen am Stadttheater Landshut und dem Bayerischen Staatsschauspiel. Seit 2008 arbeitet Sie als freischaffende Regisseurin.

 

Jens MüllerDandini: Jens Müller (Bariton)

Der in München geborene Bariton machte seine ersten sängerischen Schritte im Tölzer Knabenchor. Auf Abitur und Zivildienst folgten ein Studium der Musik- und Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität, München, ein Gesangsstudium am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium sowie die Teilnahme an Meisterkursen von Edith Mathis, Kerstin Meyer, Hanno Blaschke und Josef Metternich. Zudem erhielt er ein Stipendium der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. Im Anschluß an sein Studium war Jens Müller Ensemblemitglied im Chor der Bayerischen Staatsoper, München, wo er seinen Lehrer, den amerikanischen Baßbariton Harry Dworchak, kennenlernte. Es folgten erste Soloengagements, darunter die Titelpartien in „Don Pasquale“ an der Pasinger Fabrik, München, und „Rigoletto“ beim Lyrischen Opern Ensemble, Dachau. Anschließend wurde er für die Partie des Bernhard von Gudden im Ludwigmusical am Festspielhaus Neuschwanstein, Füssen, engagiert. 2007 war er "Graf von Almaviva" in einer bereits mehrfach vom Bayerischen Fernsehen ausgestrahlten Aufführung von „Die Hochzeit des Figaro“ an der Pasinger Fabrik. In Konzerten sang er als Baritonsolist in der, zum 750. Jubiläum der Stadt Kolberg, Polen, uraufgeführten "Kolberger Kantate" sowie mit den Münchner Symphonikern unter Heiko Mathias Förster im Herkulessaal, München. Im kleinen Konzertsaal des Münchner Gasteigs gab Jens Müller mit Franz Schuberts „Die schöne Müllerin“ sein Debut als Liedinterpret. 2008 führen ihn seine Engagements an das Kulturhaus Reiman, Linz, die Pasinger Fabrik und an die Bayerische Kammeroper Veitshöchheim, wo er in „Hänsel und Gretel“, „Die Hochzeit des Figaro“, „Cosí fan tutte“, „Die Zauberflöte“ und „Der Handwerker als Edelmann“ zu sehen ist.

 

Axel HumbertAlidoro: Axel Humbert (Bass)

Axel Humbert studierte Gesang bei Prof. Charlotte Lehmann an der Staatlichen Hochschule für Musik in Würzburg. Dort sang er in Opernschulproduktionen: den "Sprecher" in Mozarts "Zauberflöte", später den "Jupiter" in der Barockoper "La Calisto" von Cavalli. Er war als "Pandolpho" in Massenets "Cendrillon" zu hören und als "Seneca" in "L’incoronazione di Poppea" von Monteverdi. Konzerte im Lied und Oratorienfach – u.a. Schuberts "Schwanengesang" bei den Musiktagen Sünching, Mozarts "Krönungsmesse" mit den Göttinger Symphonikern, Berlioz`s "L’Enfance du Christ" mit den Prager Philharmonikern, das Musikevent "Suffering Hiob" im Würzburger Dom, Bachs "Kaffee-Kantate" im Gasteig (München) und regelmäßige Aufführungen der Mozart "Notturni" mit dem Wurlitzer-Bassetthorn- Ensemble – ergänzen seine sängerische Arbeit. 2001 wurde Axel Humbert Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung. Er war 2002 beim Coburger Klassikfestival sowie den Würzburger Bachtagen verpflichtet und sang beim Mozartfest als "Don Alfonso" Szenen aus Mozarts "Così fan tutte". Auch 2003 war er als "Doktor Bartolo" mit Szenen aus "Le Nozze di Figaro" beim Würzburger Mozartfest zu hören. Im Januar 2004 führte ihn ein Engagement als "Don Alfonso" bei der Jungen Kammeroper Köln zu einem Gastspiel u.a. nach Winterthur (Schweiz). Im März 2004 hat er als "Figaro" in einer Hochschulproduktion der "Hochzeit des Figaro" sein Opernexamen abgelegt, dessen erfolgreiches Bestehen ihm den Übertritt in die Fortbildungsklasse ermöglichte. Axel Humbert war im Juli 2004 als "Leporello" in Mozarts "Don Giovanni" erneut beim Mozartfest Würzburg eingeladen. 2005erhielt er einen Gastvertrag als "Don Alfonso" in Mozarts "Così fan tutte" am Theater Nordhausen und wurde Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung. Im Sommer 2006 gastierte er als "Antonio" in der "Hochzeit des Figaro" bei den Schlossfestspielen Sondershausen und als "Colas" in Mozarts "Bastien und Bastienne" bei den Herrenhäuser Sommerkonzerten in Hannover. Im Sommer 2007 war er als "Prospero" in Reichardts "Die Geisterinsel" im Schlosstheater der Musikakademie Rheinsberg (Berlin) zu hören und sang den "Don Geronio" in Rossinis "Der Türke in Italien" in einer Produktion der Pasinger Fabrik (München). 2008 ist Axel Humbert als "Osmin" in Mozarts "Zaide" bei der Rathausoper in Konstanz am Bodensee engagiert.

 

Der Chor von „Moosach macht Oper“

Chor von "Moosach macht Oper"

Natali Bauer, Cornelia Dekorsy, Clara Dvorak, Manfred Eilers, Renate Fehnle, Ulrike Frank, Raphael Gehrmann, Barbara Gehrmann, Julia Jussel, Christian Kästle, Heike Kaub, Annette Königes, Katja Niedermayr, Frauke Paukert, Simon Schwerd, Johanna Strauss, Lukas Trautner, Sophia Waldenmaier, Tobias Zeitz

 

Vincent KraupnerRegie, deutsche Übersetzung: Vincent Kraupner

Vincent Kraupner studierte Schauspiel und Klarinette am Conservatoire National in Avignon sowie Passau Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau. Mit der von ihm an der Universität Passau gegründeten freien Theatergruppe „Theater Patchwork“ brachte er bereits während seines Studiums zahlreiche Stücke auf Bühne. Gastspiele führten die Gruppe zu verschiedenen Festivals u.a. nach Freiburg, Heidelberg und Karlsruhe. Darüber hinaus absolvierte er Regieassistenzen in den Bereichen Schauspiel und Oper (Münchner Volkstheater, Staatstheater Nürnberg, Regensburger Kultursommer). Seine Inszenierung von „Indien“ mit Theater Patchwork wurde für den Heidelberger Theaterpreis der Freien Gruppen nominiert. Nach Abschluss des Studiums war Vincent Kraupner zunächst als Kulturmanager, Dramaturg und Regisseur in Frankreich tätig, wo er u.a. das Stück „Cendres de cailloux“ („Kieselasche“) von Daniel Danis inszenierte (Aufführungen u.a. 2004 beim Festival d’Avignon). Wieder zurück in Deutschland, assistierte er zunächst bei der bremer shakespeare company sowie bei Achim Freyer. Anschließend arbeitete er bei mehreren Produktionen im Bereich Schauspiel und Musical mit Gil Mehmert als dessen Assistent und Produktionsleiter (u.a. am Metropol-Theater München) zusammen. Im Jahr 2006 produzierte und inszenierte die Uraufführung seines Stückes „Stille in der Fabrik“, das u.a. aus Interviews mit ehemaligen Stahlarbeitern der Maxhütte Sulzbach-Rosenberg entstand. Im Oktober 2007 führte er im Prinzregententheater beim Opern-Pasticcio „Reigen der Götter“ mit dem Münchner Bach-Chor unter Hansjörg Albrecht Regie. Kurz darauf brachte er das Stück „Music-Hall“ von Jean-Luc Lagarce mit dem Jungen Schauspiel Ensemble München in der Pasinger Fabrik in München heraus. Das Stück wurde auf Gastspielen u.a. im Stadttheater Landsberg gezeigt. Derzeit inszeniert er in München die Oper „Aschenputtel“ (La Cenerentola) von Gioacchino Rossini. Neben der Regiearbeit ist Vincent Kraupner als Übersetzer tätig: für die Übertragung des Stückes „Music-Hall“ ins Deutsche erhielt er ein Stipendium des Programms „Transfert Théâtral/ Theater Transfer“ des Bureau du Théâtre und des Goethe-Instituts. Auch für die aktuelle Produktion von „Aschenputtel“ von Gioacchino Rossini erstellte er eine neue deutsche Fassung.

 

Katja NiedermayrRegieassistenz: Katja Niedermayr

Katja Niedermayr absolvierte ein Studium der Theaterwissenschaft, Neueren deutschen Literatur und Markt- und Werbepsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, das sie 2006 abschloss. Während ihres Studiums hospitierte sie an unterschiedlichen Theatern, gemäß ihrem Interesse an Musiktheater und Oper auch am Staatstheater am Gärtnerplatz. Darüber hinaus assistierte sie bereits bei verschiedenen Produktionen an Theatern wie dem Blutenburg-Theater, dem Torturmtheater Sommerhausen oder dem Theater Viel Lärm um Nichts. Auch nach ihrem Studium war sie für Regisseure wie Kai Taschner und Eos Schopohl weiterhin als Regieassistentin tätig. Neben ihrer Theaterarbeit singt sie: Von 2006 bis 2008 machte sie eine Gesangsausbildung mit Schwerpunkt Klassischer Gesang an einer privaten Gesangsschule. Im Juli 2007 organisierte sie ihren ersten eigenen Liederabend und führte diesen im Theater Viel Lärm um Nichts in München auf.

 

Matthias BauernfeindKorrepetition, Rezitative, Choreinstudierung: Matthias Bauernfeind

Der Pianist und Dirigent Matthias Bauernfeind wurde in München geboren. Er absolvierte von 1987 bis 1994 ein privates Klavierstudium beim Konzertpianisten Ronald Jones. Seit 1995 ist er im Gesangsstudio Bennie Gillette als Korrepetitor tätig. Außerdem kann Matthias Bauernfeind auf eine vielseitige Erfahrung als Liedbegleiter und Organist zurückblicken. 2002 nahm er ein Dirigierstudium bei Jörg Bierhance und Mat Boynick auf, unter anderem nahm er mehrmals mit großem Erfolg an den Wiener Meisterkursen bei Prof. Salvador Mas Conde teil. Am Theater Regensburg war er mehrmals als Pianist und Korrepetitor engagiert. Seit 2006 ist er Chorleiter der Kirchenchöre in Aufkirchen und Eurasburg.

 

Monika StaykovaKostüme und Ausstattung: Monika Staykova

Die gebürtige Bulgarin Monika Staykova schloß nach ihrer Ausbildung zur Pianistin ihr Studium an der internationalen Modeschule "ESMOD" in München als Stylistin und Modelistin ab. Im Anschluß war sie in ihrem Fach freiberuflich als Stylistin tätig, bis sie von 1997 bis 2002 als Kostümassistentin an der bayerischen Staatsoper arbeitete,wo sie zahlreiche Opern-und Ballettproduktionen betreute. seit 2002 ist sie Kostümproduktionsleiterin am bayerischen Staatsschauspiel. Zu den letzten Produktionen, für die sie dort die Kostüme schuf, gehören "Die Bakchen" und "Androklus und der Löwe", beides unter der Regie von Dieter Dorn, „Genua 01“, "Fräulein Julie" und "Ein bißchen Ruhe vor dem Sturm", sowie in der Kunsthalle Whitebox "Zum Sterben schön". Alle Produktionen unter der Regie von Alexander May. "Delirio Amoroso", ein Barockprojekt für das Theater Dortmund, entstand in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Sebastian Hirn.

 

Helga EmbacherBühnenbild: Helga Embacher

Wie malt man eine Frühlingswiese nur mit Pink, Türkis und Weiß? Diese Aufgabe war während Helga Embachers langjährigen Tätigkeit als Dekorationsmalerin der Anfang ihrer zweiten Karriere als Kunstmalerin, die 1988 mit einer ersten Ausstellung abstrakter Bilder ihren "offiziellen" Auftakt fand. Es folgten mehrere Jahre, in denen sie sich mit abstrakter Kunst und Objekten auseinandersetzte. 1998 wandte sie sich dann voll dem schwarz/weißen Humor zu. Ihre Arbeiten waren und sind in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Da auch Künstler Austausch mit anderen brauchen führte ihr weg 1996 direkt zum Kulturverein „Die Linie 1“. Seit 1997 ist Helga Embacher Mitglied der Menzinger Ateliertage, an deren Gründung sie maßgeblich beteiligt war. Ein sehr ereignisreiches Jahr ist und bleibt 2008 mit der Veröffentlichung ihrer Merk-würdigen Hefte, dem Aufbau einer eigenen Internetpräsenz www.helgaembacher.de, der Bühnenbild-Gestaltung für Moosach macht Oper der Linie 1 und am 8. und 9. November der Ausstellung der Menzinger Ateliertage.

 

Anja HoppeMaske: Anja Hoppe

Anja Hoppe, geboren in Weißenfels ist Hairstylistin und Make-up Artist mit Berufserfahrung von mehr als 10 Jahren im Friseurhandwerk. Ihre Ausbildung als Make-up Artist umfasste nicht nur das Gestalten von Frisuren oder der Make-ups, sondern die Gesamtform einer Figur. Sie mag die künstlerische Art und Weise sehr, wie man alltägliche Erscheinungsbilder bis hin zur Bühnenfigur gestalten kann. Dies geschieht natürlich in enger Zusammenarbeit mit der Kostümbildnerin. Den Solisten wird ein Charakter und Aussehen gegeben, welches auf der Bühne optimale Wirkung erzielen soll.

 

Solveig PernenLicht und Bühnentechnik: Solveig Perner

Geboren 1981 in Fürth machte Solveig Perner nach dem Abitur in Erlangen in den Jahren 2003 bis 2006 eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik beim Kulturreferat München. Zuvor absolvierte sie Praktika beim Theater Erlangen und bei der Ruhrtriennale. Seit Ihrem Abschluss 2006 ist sie als freischaffende Veranstaltungstechnikerin – unter anderem bei den Luisenburgfestspielen - tätig. Seit 2007 absolviert sie zusätzlich die Ausbildung zur Meisterin für Veranstaltungstechnik, Fachrichtung Beleuchtung.

 

Bernhard KochMusikalische Leitung: Bernhard Koch

BernhardKoch wurde als Sohn einer Münchner Musikerfamilie geboren und bekam somit schon sehr früh Kontakt zur klassischen Musik. Im Alter von 5 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht und mit 10 Jahren ersten Geigenunterricht. Weitere Stationen seines musikalischen Werdegangs sind ein privates Geigenstudium bei einem Konzertmeister der Münchner Philharmoniker, der Studiengang zum Tonmeister, das Studium der Musikwissenschaft, die Mitwirkung als Geiger und Bratscher in mehreren Münchner Orchestern, weiterhin als Bassist 10 Jahre lang Mitglied des Chores der Bayerischen Staatsoper; daneben seit über 20 Jahren Musikpädagoge. Zahlreiche Dirigierkurse bei Wolfgang Seeliger (Darmstadt), Generalmusikdirektor Lutz Herbig (Münster), Prof. Karl-Heinz Bloemke (Musikhochschule Detmold) und Generalmusikdirektor Sergiu Celibidache (München). Bernhard Koch leitet seit 20 Jahren die Jungen Münchner Symphoniker.

 

Die Jungen Münchner Symphoniker

Junge Münchner SymphonikerDie Jungen Münchner Symphoniker, gegründet vor über 20 Jahren von Bernhard Koch, zählt heute etwa 30-50 Mitglieder und setzt sich aus Schülern, Studenten aller Fakultäten und Berufstätigen zusammen. Einstudiert werden jährlich vier Programme, davon zwei mit symphonischen Werken und Solo-Konzerten im Frühjahr und Herbst im Herkulessaal der Münchner Residenz, ein Opernkonzert im Sommer im Brunnenhof der Residenz sowie ein Ball-Programm am Rosenmontag, der Bal classique im Deutschen Theater. Mit diesen Programmen bestreiten sie unter der Leitung von Bernhard Koch ca. 10 Konzerte im Jahr in und außerhalb Münchens. Als Solisten werden Mitglieder der Münchner Orchester, Meisterklassestudenten der Musikhochschule München oder Preisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert engagiert. Die Mitgliedschaft in der Jugendkulturorganisation Jeunesses Musicales Deutschland verschafft dem Orchestern zusätzliche Gast-Engagements im In- und Ausland. 2003 gewann das Orchester den ersten Preis beim Landeswettbewerb der deutschen Laienorchester. Die Jungen Münchner Symphoniker sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und finanzieren sich selbst aus Eintrittsgeldern, Spenden und Mitgliedsbeiträgen.