Jens MüllerVater: Jens Müller (Bariton)

Geprägtdurch ein musikalisches Elternhaus und die Mitgliedschaft im Tölzer Knabenchor studierte der in München geborene Bariton am Richard-Strauss-Konservatorium und der Münchner Universität Gesang und Musikwissenschaften. Mit dem Besuch renommierter Meisterklassen (Edith Mathis, Kerstin Meyer, Josef Metternich, Harry Dworchak u. a.) in New York, Salzburg, München und Luzern rundete er seine Ausbildung ab. Daneben war er Stipendiat der Richard- Wagner-Stiftung Bayreuth. Schon während des Studiums begann er seine berufliche Laufbahn als Ensemblemitglied im Chor der Bayerischen Staatsoper. Anschließend gastierte er als Papageno in „Die Zauberflöte“ beim Opernfestival Gut Immling, an der Bayerischen Kammeroper Veitshöchheim und am Musiktheater Friedrichshafen. 2006 verpflichtete ihn das Festspielhaus Neuschwanstein für die Rolle des Dr. Gudden in der Erstbesetzung des Ludwig-Musicals. In einer Aufzeichnung des Bayerischen Fernsehens von „Die Hochzeit des Figaro“ an der Pasinger Fabrik sang er 2007 die Partie des Grafen von Almaviva. Bei den Festspielen von Schloss Hallwyl bei Zürich war Jens Müller 2009 als Krusina in „Die verkaufte Braut“ zu erleben. In weiteren, zahlreichen Engagements verkörperte er u. a. die Partien Guglielmo, Figaro, Masetto, Don Pasquale, Kaspar, Besenbinder und Rigoletto. Gastspiele: Österreich, Schweiz, Polen, Kroatien und Philippinen. Dabei arbeitete er unter den Dirigenten Heiko Mathias Förster, Hanspeter Gmür und Douglas Bostock, mit den Münchner Symphonikern, dem Würzburger Kammerorchester und den Aargauer Symphonikern und den Regisseuren Wolf Busse, Dominik Wilgenbus und Peter Schweiger. Daneben organisiert er auch Operngalaveranstaltungen und tritt als Konzert- und Liedsänger auf. Nachdem Jens Müller bereits 2008 in Moosach bei der „Linie 1“ als Dandini in „Aschenputtel“ zu sehen war, übernimmt er in der diesjährigen Produktion von „Hänsel und Gretel“ die Partie des Vaters.

 

Veronika FarkasMutter und Hexe: Veronika Farkas (Mezzosopran)

Veronika Farkas wurde in München geboren, studierte an den Hochschulen für Musik in München und Würzburg , und rundete Ihre Ausbildung bei Margaret Zimmermann (Wien) und Riccardo Lombardi (München) ab. Sie war Mitglied der Opernwerkstatt des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden 2001/02, Stipendiatin des Int. Richard-Wagner-Verbandes und der Hans und Eugenia Jütting –Stiftung, Stendal, sowie Preisträgerin des Int. Liedwettbewerbes „Palma d’Oro“, Finale Ligure, und des Armin-Knab–Wettbewerbes, Würzburg. 2003 entstanden im Rahmen eines Konzertes von „Shalom Europa“ Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk mit Werken von Chaya Arbel, Zipora Jochsberger und Gabriel Iranyi. Auf ihr Operndebut 1998 als Dido (Dido und Aeneas) am Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth folgten Engagements am Tiroler Landestheater Innsbruck , (Titelpartie in „Gypsy“ von Jule Styne), beim Int. Musikfestival im Chiemgau als Gertrud (Hänsel und Gretel), Lola (Cavalleria Rusticana) und Fenena (Nabucco), am Jugendstiltheater Wien und Freien Landestheater Bayern als Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), als Mutter, Chinesische Tasse und Libelle (L’enfant et les sortilèges), Wien, anlässlich der 850-Jahr-Feier der Stadt München als Dorabella(Cosi fan tutte) in einer Produktion der Opera Nymphenburg, sowie als Donna Elvira (Don Giovanni) im Herbst diesen Jahres in Japan.

 

Misaki OnoHänsel: Misaki Ono (Mezzosopran)

Misaki Ono, 1981 in Tokyo geboren,studierte von 2000 bis 2004 an der Universität für Bildende Kunst und Musik. Nachdem ihr bereits während dieser Zeit mehrere Förderpreise verliehen wurden und sie das Diplom 2004 mit Auszeichnung bestanden hatte, wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater in München, wo sie bis 2008 in der Meisterklasse von Prof. Josef Loibl studierte und sich bei Prof. Helmut Deutsch im Fach Liedinterpretation weiterbildete. Sie trat sowohl in Kirchenmusik als auch in der Oper auf: Als Alt-Solistin sang sie 2003 in Tokyo- Bunkakaikan im Messias von Händel, 2005 ebenfalls in Tokyo im Stabat Mater von Rossini, und in München in Mozarts Requiem und seiner F-Dur Messe sowie in Beethovens 9. Sinfonie. Im Jahr 2006 trat sie als Cornelia in Händels Giulio Cesare in Egitto auf (Reaktorhalle München) und am Münchner Prinzregententheater als Olga in Tschaikovskys Eugen Onegin, übernahm sie in dem von Philippe Arlaud in Bayreuth inszenierten Der Ring an einem Abend die Rollen der Erda und Fricka, und sie war als Holofernes in Vivaldis Juditha triumphans nach Budapest engagiert. Im folgenden Jahr war sie als Dorabella in Mozarts Cosi fan tutte im Prinzregententheater und am Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth, als Frosshilde (understudy) in Wagners Der Ring bei den Tiroler Festspielen unter Leitung von Gustav Kuhn. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg, Stipendiatin des DAAD(2005-2007), Stipendiatin des Government Overseas Studys Programme for Artists (2008- 2009). Derzeit ist sie als Altsolistin bei einer Reihe mit Bach-Kantaten engagiert.

 

Julika BirkeGretel: Julika Birke (Sopran)

Julika Birke stammt aus Tübingen, wo sie schon früh eine musikalische Ausbildung mit Klavier,- Viola,- und Gesangsunterricht erhielt. Sie war Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und der Kammeroper Schloß Rheinsberg 2008. NachBeendigung ihres Gesangsstudiums bei Prof. Claudia Rüggeberg an der Folkwang-Hochschule Essen 2006 mit Auszeichnung, vervollständigte sie ihre Studien an der Kunstuniversität Graz, Österreich. Neben ihrer Konzerttätigkeit in Oper, Oratorium und Lied im In- und Ausland u.a. unter Vladimir Jurowski und Sylvain Cambreling nahm sie an Meisterkursen bei Prof Arthur Janzen, Norman Shetler und Krisztina Laki teil und ist 2009 als Solistin bei der Ruhrtriennale zu hören. Seit 2007 ist Julika Birke Ensemblemitglied der Jungen Kammeroper Köln u.a. als Königin der Nacht in „ Die kleine Zauberflöte“, Donna Anna in „Don Giovanni“ , Valencienne in „Die lustige Witwe“ und Gretel in "Hänsel und Gretel“. Zudem singt sie bei der Opernwerkstatt am Rhein seit 2008 Olympia, Giuletta, Antonia in der Kinderoperfassung Hoffmann´s Erzählungen, die Sopran-Diva des OpernKabaretts „Die 3 Diven“ und die Micaela in „Carmen“.

 

Lukas GehrmannSandmännchen: Lukas Gehrmann (Sopran)

Lukas Gehrmann, geb. 1995 besucht z.Zt. die 9. Klasse desPestalozzi-Gymnasiums. Er erhält Stimmbildungsunterricht bei der Kirchenmusikerin Christine Gampl und spielt seit 2004 auch Trompete. Seit seinem 6. Lebensjahr spielt das Singen in seinem Leben eine großeRolle. 2001 bis 2008 war er Mitglied der Münchner Domsingknaben, seit 2007 ist er Mitglied des Kinderchores der Bayerischen Staatsoper. Jeweils erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2005, 2007, 2008 und 2009 erhielt er mit seinen solistischen Auftritten. Seit 2007 wirkt er regelmäßig als Engelsstimme beim Weihnachtssingen „Heilige Nacht“ mit Enrico de Paruta mit. Bei der Opernproduktion „Arche Noah“ von Benjamin Britten im Juli 2009 am Münchner Gärtnerplatztheater überzeugte er auch schauspielerisch in der Rolle des Sam.

 

Antonia KubitscheckTaumännchen: Antonia Kubitscheck (Sopran)

Antonia Kubitscheck wurde 1990 geboren. Sie erhielt in den Jahren 1996/97 musikalische Früherziehung und war von 1998 bis 2000 Mitglied des Kinderchores der bayerischen Staatsoper in München. Seit 2001 besucht sie das musische Pestalozzi-Gymnasium in München. Seit 2003 erhält sie Gesangsunterricht bei Gabriele Kerscher-Kilian. In der Produktion von „Moosach macht Oper“ im Jahr 2008 trat sie bereits als Clorinde in Aschenputtel von Gioacchino Rossini auf.

 

Kuchenkinder

Kinder- + Extrachor von „Moosach macht Oper“, Chorkorrepetition: Timo Lang

Sofia Augustin, Natali Bauer, Ursula Beck, Cornelia Dekorsy, Julia Ehrensberger, Christoph Erntl, Barbara Gehrmann, Lukas Gehrmann, Tamara Hochloff, Jeannine Huppert, Lars Huppert, Lucca Israel, Johanna Kahl, Isabella Kästle, Heike Kaub, Nicola Kerscher, Annette Königes, Alexandra Kriese, Antonia Kubitscheck, Katja Niedermayr, Frauke Paukert, Hannah Reich, Clara Schmelter de Escobar, Paula Schoop, Andrea Tauber, Tessa van Niekerken, Amelie Wagner;

 

Die vierzehn Engel

Ballett von „Moosach macht Oper“, Eine Formation von "BewegGrund - Studio für zeitgenössischen Tanz"

Choreographie: Sabrina Neumann, Judith Seibert;

Paula Benthake, Lisa Brugger, Elena Christodoulidou, Jenny Fleischhauer, Laura Gscheidle, Katharina Hölzl, Tsubaki Ishiwata, Nikoleta Karta, Vivienne Kiesler, Rafaela Kriesche, Nina Ladwig, Johanna Lindig, Olivia Meindl, Lisa Michl, Marie Mischke, Lina Möbus, Maria Moravska, Sarah Olk, Lea Pawlitschko, Katrin Pawlitschko, Verena Regensburger, Leonie Schütze, Marlene Steinert, Nike Studeener, Léonie Treuheit, Sanja Vurnek;

 

Ballett-Doubles von Hänsel und Gretel

Carolin Stiehle, Melanie Kalkes, Luisa Spagnolo, Sabrina Neumann

 

Kammerphilharmonie dacapo München

Wenn der junge Münchner Dirigent Franz Schottky und sein Orchester Kammerphilharmonie dacapo in den berühmten Gasteig oder in die Münchner Residenz bitten, dann sind die Konzerte inzwischen schnell ausverkauft, und lange Schlangen bilden sich an der Abendkasse. Möglich wurde dieser große Erfolg der letzten Jahre durch ein leidenschaftliches und dabei differenziertes Musizieren, bei dem stets die Absichten des Komponisten im Vordergrund stehen. Sowohl Publikum wie auch Presse sind vom besonderen Klang der Kammerphilharmonie begeistert: dieser bleibt bei aller Fülle und Sonorität immer strahlend und transparent, was vor allem dem kammermusikalischem Auf-Einander- Hören auch innerhalb eines so großen Orchesterapparats zu verdanken ist. Im Zuge seiner Aufbauarbeit konnte Franz Schottky seit 2000 ein hervorragendes, international besetztes Team von jungen Orchestermusikern und Solisten um sich scharen - ihre Freude am gemeinsamen Gestalten wirkt ansteckend. Neben den beliebten und bekannten Hauptwerken der Klassik präsentieren die je nach Werk erforderlichen 12 bis 45 Streicher und Bläser auch selten Gespieltes wie etwa Stücke von Jean Sibelius und spannende Neu- und Wiederentdeckungen: So standen auch schon Uraufführungen wie 2008 die der "Fantasie für Streichorchester" auf dem Programm, die Patrice Oliva eigens für Schottky und sein Orchester komponierte. Über seinen gemeinnützigen Trägerverein Sinfonische Werkstatt München e.V. findet das Orchester zunehmend Unterstützung, um seine Aktivitäten auszuweiten und die Konzerte auch einem breiteren Publikum im In- und Ausland zugänglich zu machen. Dabei sind seit 2007 vor allem die Landeshauptstadt München und seit 2008 das Isar-Medizin- Zentrum zu nennen.

 

Franz SchottkyMusikalische Leitung: Franz Schottky

Franz Schottky wurde 1971 als Sohneiner Musikerfamilie in München geboren und erhielt mit 5 Jahren ersten Klavierunterricht. Nach dem Abitur studierte er in seiner Heimatstadt Musikwissenschaften sowie Dirigieren bei Sergiu Celibidache in München, Mainz, Freiburg und Paris. Zahlreiche Auftritte als Dirigent mit in- und ausländischen Ensembles führten ihn bisher nach Italien, Frankreich, Polen, Bulgarien, Österreich, Ungarn, in die Tschechische Republik und nach Russland. Dabei leitete er u.a. die Capella Cracoviensis, das Städtische Symphonieorchester Lipetsk, das New Prague Collegium und das Beethovenorchester Bonn. Neben der von ihm gegründeten Kammerphilharmonie dacapo München ist Franz Schottky ständiger Leiter des MozartChores München, außerdem arbeitet er regelmäßig als Liedbegleiter mit international renommierten Sängern. www.franzschottky.de

 

Vincent KraupnerRegie: Vincent Kraupner

Vincent Kraupner wurde 1975 in München geboren. Nach Studien in Schauspiel und Klarinette am Konservatorium in Avignon, Frankreich gründet er in Deutschland eine freie Theatergruppe und beginnt zu inszenieren. Gastspiele führen die Gruppe u.a. nach Freiburg, Heidelberg, München und Karlsruhe. Seine Inszenierung von „Indien“ wird für den Heidelberger Theaterpreis der Freien Gruppen nominiert. Während des Studiums kann er bereits erste Erfahrungen als Regiehospitant- und assistent in den Bereichen Schauspiel und Oper an Stadt- und Staatstheatern (u.a. Münchner Volkstheater, Staatstheater Nürnberg) und bei Festivals (Regensburger Kultursommer) sammeln. Nach Studienabschluss (Diplom in Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau) ist er für eine Spielzeit als Dramaturg und Regisseur in Frankreich tätig. In Deutschland setzt er ab 2004 seine Assistententätigkeit bei der bremer shakespeare company und der Shakespeare Company Berlin fort. Darüber hinaus arbeitet er mit Achim Freyer (Freyer Ensemble Berlin, Nationaltheater Mannheim) und Gil Mehmert (u.a. Metropoltheater München, Folkwang- Hochschule Essen) als Regieassistent und Produktionsleiter zusammen. 2006 schreibt, inszeniert und produziert er das Stück „Stille in der Fabrik“, entstanden aus Interviews mit ehemaligen Stahlarbeitern und Texten des attac- Mitbegründers René Passet. Vincent Kraupner führt Regie bei „Aschenputtel“ („Moosach macht Oper“ 2008) von Gioacchino Rossini, der „Bach-Oper“ „Reigen der Götter“ mit weltlichen Kantaten von J.S. Bach (Prinzregententheater München), bei Daniel Danis’ Tragödie „Cendres de cailloux“/ „Kieselasche“ (Festival d’Avignon), „Ganze Tage, ganze Nächte“ von Xavier Durringer, „Täglich Brot“ von Gesine Danckwart und „Music-Hall“ von Jean-Luc Lagarce (Pasinger Fabrik, München). Die Produktion „Music-Hall“ wurde bei den Bayerischen Theatertagen 2009 am Landestheater Coburg mit dem Preis für die Beste Ensembleleistung ausgezeichnet. Neben der Regiearbeit ist Vincent Kraupner als Übersetzer tätig: für die Übertragung des Stückes „Music-Hall“ ins Deutsche erhält er 2007 ein Stipendium des Programms „Transfert Théâtral/ Theater Transfer“ des Bureau du Théâtre Berlin und des Goethe-Instituts. Auch für die Oper „Aschenputtel“ von Gioacchino Rossini erstellte er eine deutsche Neudichtung. Vincent Kraupner ist Mitbegründer der Initiative Musiktherapie International e.V. (Projekt: „musicmessengers“) und war bis Frühjahr 2009 als Geschäftsführer in ehrenamtlicher Tätigkeit zuständig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit.

 

Lisa-Marie PapsRegieassistenz: Lisa- Marie Paps

Lisa-Marie Papssammelte schon während ihrer Schulzeit Erfahrungen im Theateralltag, unter anderem als Besucher- und Abonnentenbetreuerin, Chor-Mitglied und Praktikantin der Theaterpädagogik am Thüringer Landestheater Eisenach. Nach dem Abitur im Jahr 2006 leistete sie ein Freiwilliges Kulturelles Jahr in der Musischen Bildungsstätte e.V. Bad Hersfeld ab. Dort hospitierte sie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die "Oper in der Stiftsruine" und betreute die teilnehmenden Künstler. Seit 2007 studiert Lisa-Marie Paps Dramaturgie an der Theaterakademie August Everding in München. Im Rahmen ihres Studiums betreute sie bereits mehrere Studentenprojekte als Regieassistentin und nahm mit der Produktion "Personenkreis 3.1." von Lars Nóren am Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender in Zürich teil.

 

Matthias BauernfeindKorrepetition, Rezitative, Choreinstudierung: Matthias Bauernfeind

Der Pianist und Dirigent Matthias Bauernfeind wurde in München geboren. Er absolvierte von 1987 bis 1994 ein privates Klavierstudium beim Konzertpianisten Ronald Jones. Seit 1995 ist er im Gesangsstudio Bennie Gillette als Korrepetitor tätig. Außerdem kann Matthias Bauernfeind auf eine vielseitige Erfahrung als Liedbegleiter und Organist zurückblicken. 2002 nahm er ein Dirigierstudium bei Jörg Bierhance und Mat Boynick auf, unter anderem nahm er mehrmals mit großem Erfolg an den Wiener Meisterkursen bei Prof. Salvador Mas Conde teil. Am Theater Regensburg war er mehrmals als Pianist und Korrepetitor engagiert. Seit 2006 ist er Chorleiter der Kirchenchöre in Aufkirchen und Eurasburg.

 

Gabriele KerscherChoreistudierung: Gabriele Kerscher

Als ausgebildete Opern- und Konzertsängerin ist Gabriele Kerscher unter anderem am Gärtnerplatztheater München und an der Bayerischen Staatsoper als Sängerin tätig. Als freischaffende Opern- und Konzertsängerin tritt sie in Deutschland, Österreich und Italien auf. Als erfahrene Dipl. Musik- und Gesangspädagogin ist sie auch als Kinder- und Jugendchorleiterin und Stimmbildnerin in München, Anzing, Wörgl und Innsbruck tätig. In Moosach hat sie die Musikschule "MUSIK IN MOOSACH" aufgebaut und leitet zusätzlich den Kinderchor der evang.luth. Magdalenen- und Heilig-Geist-Kirche sowie die Choreinstudierung bei „Moosach macht Oper“. www.musik-in-moosach.de

 

Sabrina NeumannChoreographie und Balleteinstudierung: Sabrina Neumann

Sabrina Neumann schloss 2004 die Ausbildung zurTänzerin und Tanzpädagogin an der Iwanson Schule, München erfolgreich ab. Es folgten Studienaufenthalte in London, Berlin und Stuttgart. Als Tänzerin arbeitete Sabrina Neumann am Centraltheater Esslingen, für den Londoner Choreographen Charles Linehan, für das Opernballett des Nationaltheaters München und für verschiedene freie Companien. Zusammen mit ihrer Kollegin Judith Seibert gründete sie die Companie „Tänzerbrett“, die schon verschieden Produktionen in München, Regensburg und Kiel auf die Bühne gebracht hat. Vor zwei Jahren eröffnete sie das Tanz-und Ballettstudio „BewegGrund- Studio für zeitgenössischen Tanz“ in München, Moosach.

 

Anneliese NeudeckerBühnenbildnerin: Anneliese Neudecker

Die gebürtige Wienerin lebt derzeit in Wien und München. Ihr Bühnenbildstudium in Wien an der Akademie der bildenenden Künste bei Prof. Erich Wonder schloss sie 2006 mit einem Projekt zu der Oper „Katja Kabanova“ von Leoš Janáèek und einer Ausstellung der Diplomarbeit im Semper Depot Wien ab. Während des Studiums hospitierte sie unter anderem an der Staatsoper unter den Linden in Berlin, am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Volksoper Wien und bei den Salzburger Festspielen. Darauf folgten Bühnenbildassitenzen an der Volksoper Wien und bei den Salzburger Festspielen 2006, 2007 und 2009. Von 2007 - 2009 war sie auch am Bayerischen Staatsschauspiel in München als Assistentin von Stefan Hageneier und Jürgen Rose mit eigenen Bühnenbildern für Kinder- und Jugendstücke im Marstall für die Produktionen „Mary Poppins“, Jugendclub "Tauge nichts." und „Catweazle“ engagiert. In München- Haidhausen verantwortete sie die Bühnengestaltung für „Mutter Courage“ in der Theater Halle 7.

 

Monika StaykovaKostüme und Ausstattung: Monika Staykova

Die gebürtige Bulgarin Monika Staykova schloss nach ihrer Ausbildung zur Pianistin ihr Studium an der internationalen Modeschule ESMOD in München als Stylistin und Modelistin ab. Von 1997 bis 2002 war sie Kostümassistentin an der Bayerischen Staatsoper, wo sie zahlreiche Opern- und Ballettproduktionen betreute. 2002 wurde sie am Bayerische Staatsschauspiel engagiert als Kostümproduktionsleiterin und Assistentin der Kostümdirektorin. In der Zeit bis 2009 entstanden am Bayerischen Staatsschauspiel die eigenen Kostümbilder „Die Bakchen“, “Androklus und der Löwe“ unter der Regie von Dieter Dorn, sowie im Marstall Theater München „Genua 01“ unter der Regie von Alexander May. Es folgen „Fräulein Julie“ am Theater Augsburg, “Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm“ Staatstheater Nürnberg, “zum sterben schön“ Kunsthalle White Box München, „Gerettet“ Schauburg Jugendtheater München. Alle Produktionen unter der Regie von Alexander May. „Delirio amorosso“ ein Barockprojekt für Theater Dortmund entstand in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Sebastian Hirn. Für Moosach macht Oper 2008 entwarf sie die Kostüme für „Aschenputtel“ unter der Regie von Vincent Krauptner.

 

Anja HoppeMaske: Anja Hoppe

Anja Hoppe, geboren in Weißenfels ist Hairstylistin und Make-up Artist mit Berufserfahrung von mehr als 10 Jahren im Friseurhandwerk. Ihre Ausbildung als Make-up Artist umfasste nicht nur das Gestalten von Frisuren oder der Make-ups, sondern die Gesamtform einer Figur. Sie mag die künstlerische Art und Weise sehr, wie man alltägliche Erscheinungsbilder bis hin zur Bühnenfigur gestalten kann. Dies geschieht natürlich in enger Zusammenarbeit mit der Kostümbildnerin. Den Solisten wird ein Charakter und Aussehen gegeben, welches auf der Bühne optimale Wirkung erzielen soll. Schon im Jahr 2008 betreute sie die Oper „Aschenputtel“ in der Produktion der Linie 1 als Chefmaske unter der Regie von Vincent Kraupner. Für das Junge Schauspiel Ensemble München übernahm sie 2009 die Maske für das Stück „Music-Hall“. Dieses wurde während der Bayerischen Theatertage in Coburg aufgeführt und bekam einen Preis als beste Ensembledarbietung.

 

Solveig PernenLichtdesign und Bühnentechnik: Solveig Perner

Geboren 1981 in Fürth machte Solveig Perner nach dem Abitur in Erlangen in den Jahren 2003 bis 2006 eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik beim Kulturreferat München. Zuvor absolvierte sie Praktika beim Theater Erlangen und bei der Ruhrtriennale. Seit Ihrem Abschluss 2006 ist sie als freischaffende Veranstaltungstechnikerin – unter anderem bei den Luisenburgfestspielen - tätig. Seit 2007 absolviert sie zusätzlich die Ausbildung zur Meisterin für Veranstaltungstechnik, Fachrichtung Beleuchtung. Im Jahr 2008 war sie bereits bei „Moosach macht Oper“ für die Produktion „Aschenputtel“ von Gioacchino Rossini engagiert.