Susanna ProskuraSusanna Proskura (Sopran)

Die gebürtige Kielerin wirkte bereits in ihrer Schulzeit bei vielen Theaterproduktionen mit. Zunächst erhielt sie Gesangsunterricht an der Musikhochschule in Hamburg, ab 2005 studierte sie Gesang bei Sylvia Greenberg an der Münchner Hochschule für Musik und Theater. Sie war mehrfach Preisträgerin diverser Wettbewerbe, nahm an vielen Meisterkursen (u.a. bei Cheryl Studer, Christian Gerhaher) teil und erhielt etliche Stipendien. Neben zahlreichen Konzerten in Deutschland nahm sie an internationalen Konzertreisen teil. Parallel zu ihrer gesanglichen Ausbildung absolvierte sie ein pädagogisches Diplom und ist als Gesangslehrerin in München tätig, wo sie u.a. Workshops in Stimmbildung und Bühnenpräsenz erteilt.

Das Repertoire der lyrischen Sopranistin umfasst ca. 500 Lieder und Arien in 20 verschiedenen Sprachen. Sie sang so unterschiedliche Partien wie die Pamina in der Zauberflöte, die Titelrolle in Händels Alcina oder den Trommler in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis und brillierte als Jessel in Benjamin Brittens The Turn of the Screw. Seit 2015 studiert sie Soziologie an der Universität München. -> Link zur Homepage

 

Carmen ArtazaCarmen Artaza Insausti (Alt)

Die junge Spanierin wurde in San Sebastián geboren und studierte zunächst Violine am dortigen Conservatorio Franciso Escudero, später auch Gesang. Mit 16 Jahren gewann sie in der internationalen Sparte von Jugend musiziert den 1. Platz in Gesang und erhielt ein Stipendium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Seit 2013 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Christiane Iven.

Der alten Musik, vor allem dem Vokalwerk von Johann Sebastian Bach gilt ihre besondere Leidenschaft. Carmen Artaza hat im Rahmen ihrer Gesangsausbildung schon etliche Konzerte in San Sebastián, Madrid, Dresden und München gegeben – die Titelrolle aus Carmen von George Bizet singt sie am liebsten. Sie schätzt aber auch die Musik der Moderne und wird im kommenden Frühjahr in der Rolle der Bianca in Benjamin Brittens Oper „The rape of Lucretia“ in der Reaktorhalle in München zu sehen sein.


 

Sören RichterSören Richter (Tenor und Evangelist)

Sören Richter wurde in Chemnitz/Sachsen geboren und sang bereits im Alter von 8 Jahren als Sängerknabe im Knabenchor Freiberg sowie anschließend im Dresdner Kreuzchor. Schon früh sammelte er erste Erfahrungen auf der Theaterbühne, z.B. in der Dresdner Semperoper als Erster Knabe in Mozarts „Zauberflöte“.

Sein Gesangsstudium absolvierte Richter in Frankfurt am Main und besuchte Meisterkurse bei Helmut Deutsch, Angelika Kirchschlager, Kurt Moll und Rudolf Piernay. 2009 wurde er als Stipendiat der Förderung von Yehudi Menuhin Live Music Now aufgenommen. Zwei Jahre später wurde er von der Richard-Wagner-Stipendienstiftung ausgewählt.

Der Tenor verfügt über ein breit gefächertes Repertoire, das von Rollen der barocken Oper (Monteverdi und Boxberg), über das Operrettenfach (Doktor Blind in Die Fledermaus) und die große Oper (Steuermann im Fliegenden Holländer) bis hin zur Gegenwart reicht. Heimlich schlägt sein Herz aber für Bach, in dessen Kantaten oder Passionen er regelmäßig als Solist auftritt. -> Link zur Homepage

 

Benedikt EderBenedikt Eder (Bass)

Benedikt Eder wuchs in Freising auf und besuchte ein musisches Gymnasium. Hier entdeckte er seine Leidenschaft für Schauspiel und das Singen. Von 2010-2014 studierte er Gesang an der Musikhochschule München und ab 2012 zusätzlich Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Seit 2012 ist er Stipendiat der von Yehudi Menuhin gegründeten Stiftung Live Music Now.

In Produktionen der Bayerischen Theaterakademie August Everding trat Benedikt Eder im Münchner Prinzregententheater in Donizettis Oper I pazzi per progetto undin Antoine Mariottes Salomé auf. Im März 2013 nahm er an der Bachwoche der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter der künstlerischen Leitung von Helmut Rilling teil. 2014 debütierte der Bariton bei Moosach macht Oper als Papageno in Mozarts Die Zauberflöte und in der Pasinger Fabrik als Marcello in Puccinis La bohème. Gleich nach Abschluss des Studiums ging Benedikt Eder für Gastengagements ans Staatstheater Kassel. Im April 2015 sang er seinen ersten Conte Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro in Münchens Reaktorhalle.

 

Der Chor von „Moosach macht Oper“

Zu jeder Produktion von Moosach macht Oper kommen Amateure aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen: Schüler, StudentInnen, Azubis, Selbstständige, Angestellte oder Beamte sind hier ebenso zu finden wie Rentner und Seniorinnen. Das jüngste Mitglied ist momentan 15 Jahre alt, die Älteste über 80. Manche haben schon immer in Chören gesungen, einige haben sogar eine Gesangsausbildung, andere haben gerade erst ihre Stimme entdeckt. Viele sind geborene Moosacher, etliche kommen aber auch aus anderen Teilen der Welt. Ihr gemeinsames Interesse ist die Begeisterung fürs Singen.

Thomas Bauer, Rosa Berko, Sarah Clemens, Kirsten David, Alicia Dufter, Roland Eichhorn, Wilma Dressel, Maria Feichtmayr, Dora Garciduenas, Tamara Hochloff, Sigrid und Michael Horz, Gabriele Ilg, Eleonore Jüde, Gundula Kiesel, Jürgen Lafere, Dorothee Lossin, Matthias Ludwig, Armin Nassehi, Hanna und Isabel Renz, Andreas Riker, Ulrike und Harald Rüster, Peter Schlemmer, Luitgard Schmid, Christian Schreiter, Martin Sellmayr, Linda Sieg, Désirée Waterstradt, Sabine Wimmer, Angela Winkelmann, Gudrun Wolf, Friedrich Wörthmüller, Annabelle Zametzer.

 

Das Kammerorchester von „Moosach macht Oper“

derzeit in Überarbeitung

 

Johannes X. SchachtnerMusikalische Leitung und Choreinstudierung: Johannes X. Schachtner

Johannes X. Schachtner kommt aus einer Gautinger Musikerfamilie. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er an der Trompete, es folgten Klavier- und Dirigierunterricht. Ab 2004 studierte er Komposition und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München und schloss beide Studiengänge mit dem Meisterklassendiplom ab.

Als Dirigent stand Johannes X. Schachtner bereits bei namhaften Orchestern am Pult, so z.B. bei den Münchner Symphonikern oder der Bayerischen Kammerphilharmonie. Dabei war er mit Bachs Johannes-Passion, Brahms‘ Deutschem Requiem oder Orffs Carmina Burana genauso zu erleben wie mit zahlreichen Aufführungen im Bereich der Neuen Musik. Musiktheaterproduktionen führten ihn u.a. ans Vorarlberger Landestheater. Seit 2014 ist er Gründungsdirigent des Jugendensembles für Neue Musik München | Bayern (JU[MB]LE).

Als Komponist hat Schachtner bereits ein breites Spektrum von Kammer-, Vokal- und Orchestermusik vorgelegt, das von international renommierten Solisten wie Julia Fischer, Julius Berger, Maximilian Hornung oder Valer Barna-Sabadus aufgeführt wurde. Für sein Schaffen wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 2013 mit dem Musikförderpreis der Landeshauptstadt München sowie 2014 mit dem bayerischen  
Kunstförderpreis. -> Link zur Homepage

 

Elena ArnovskayaKorrepetition: Elena Arnovskaya

Die Pianistin Elena Arnovskaya wurde in Tscheljabinsk in Russland geboren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an der dortigen Tschaikowsky-Musikhochschule und der staatlichen Hochschule für Kunst und Kultur. Dort schloss sie ihre Studien mit Auszeichnung ab und erhielt Diplome als Konzertmusikerin, Kammermusikerin, Korrepetitorin und Pädagogin.
Elena Arnovskaya wurde von der Tschaikovsky-Musikhochschule St. Petersburg und der staatlichen Hochsule für Kunst und Kultur angestellt und leitete eine Hauptfachklasse für Liedbegleitung und war Klavierbegleiterin an der Gesangsabteilung sowie an den Abteilungen für Streich-, Blas- und Schlaginstrumenten. Durch einen Engagementvertrag mit der Tscheljabinsker Philharmonie spielte Elena Arnovskaya viele Konzerte und nahm an zahlreichen Konterttourneen durch die ehemaligen Sowietunion teil. In den 90er Jahren wurde sie Korrepetitorin am Glinka-Opernhaus und bereitete auch Aufführungen des Schauspielhauses St. Petersburg vor. Seit 2006 lebt sie in München, wo sie sich einen Name als Begleiterin von Sängern und Instrumentalisten gemacht hat und in zahlreichen Konzerten mit Oper- und Liedrepertoire sowie Kammermusik erfolgreich mitwirkte.

 
 

Solveig PernenLichtdesign: Solveig Perner

Geboren 1981 in Fürth machte Solveig Perner nach dem Abitur in Erlangen in den Jahren 2003 bis 2006 eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik beim Kulturreferat München. Zuvor absolvierte sie Praktika beim Theater Erlangen und bei der Ruhrtriennale. Seit Ihrem Abschluss 2006 ist sie als freischaffende Veranstaltungstechnikerin tätig und ist Teil des Teams diverser Theatergruppen der freien Münchner Szene und auch der etablierten Häuser. Seit 2010 ist sie zusätzlich staatlich geprüfte Meisterin für Veranstaltungstechnik, Fachrichtung Beleuchtung. Für „Moosach macht Oper“ hat sie bereits die Produktionen „Aschenputtel“ von Gioachino Rossini, "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck und "Der kleine Horrorladen" von Allan Menken technisch umgesetzt.

 
 

Jörg SplettstoeßerBild, Video, Ton und Technik:
Jörg Splettstoeßer

Jörg Splettstoeßer, Jahrgang 1951, war schon als Kind ein Tüftler und Bastler, woraus wohl sein Sinn für alles Technische erwächst. In der Schule wurde durch eine Projektgruppe sein Interesse für die Fotografie geweckt, in der er nicht nur über mehrere Jahre mit der Kamera agierte, sondern sich auch ein Grundlagenwissen in der Dunkelkammer und im Fotolabor aneignen konnte. Später, in seiner Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker, lernte er die technischen Grundlagen und Geräte zur Bild- und Tonaufzeichnung kennen und begann erste Erfahrungen damit zu sammeln. In einer Fotogruppe in Berlin wurde das Wissen aus der Schulzeit weiter intensiviert, bis dann Mitte der 90er Jahre die Arbeit mit der Videokamera dazu kam. Es entstanden erste Videoprojekte, bei denen der Videoschnitt am PC eine neue Herausforderung war. 2004 gründete er die Fotogruppe im Kulturverein ´Die Linie 1´ und nahm mit seinen Fotografien an mehreren Gruppen- und Soloausstellungen teil. Seit 2008 wirkt er bei den Produktionen von "Moosach macht Oper" - Aschenputtel, Hänsel und Gretel und dem Kleinen Horrorladen - in der Technik, der Bilddokumentation, Videoaufzeichnung und der Produktion von DVDs mit.

 

Produktionsteam:

Das Stadtteilprojekt Moosach macht Oper wurde von Norbert Kästle ins Leben gerufen. Seit 2008 ist er der Produktionsleiter, bei dem sämtliche Fäden zusammenkommen. Jeanette Stumpner unterstützt ihn in allen organisatorischen und kaufmännischen Fragen, Dorothee Lossin in der Öffentlichkeitsarbeit, Linda Sieg beim Internetauftritt. Das Konzept für die szenische Aufführung des Weihnachtsoratoriums stammt aus der Feder von Norbert Kästle, Dorothee Lossin und Peter Schlemmer, die theologische Beratung erfolgte durch Monsignore Martin Cambensy.