Sarastro: Frits Kamp (Bass)

Bereits während seiner Doktorarbeit in Biophysik war der niederländische Bass als Chorsänger und Schauspieler tätig. Nach Teilnahme an der Meisterklasse „Poesie und Interpretation des deutschen Liedes“ in Baden bei Wien erhielt er 1988 ein Stipendium in Boston, wo er bis 1993 studierte. Seitdem hat er über dreißig Opernpartien gesungen, hauptsächlich als Basso cantante, aber auch in Buffo-Rollen. Er sang z. B. auf Bühnen wie dem Lincoln Center, Boston Concert Opera, beim Opernfestival Chiemgau oder dem Cuvilliés Theater und gab Konzerte in Santiago, Boston, Washington DC, New York, Prag als Lied- und Oratoriensänger. Höhepunkte waren seine Aufführung von Schuberts „Winterreise“ und Bachs „Johannespassion“ oder seine Auftritte in München mit Schumanns „Dichterliebe“, Verdis „Rigoletto“, Mozarts „Don Giovanni“ und Rossinis „Barbiere di Siviglia“.

 

Königin der Nacht: Astrid M. Mathyshek (Sopran)

Die Sopranistin erhielt mit 13 Jahren den ersten Gesangsunterricht bei Hubert Velten in Regens-burg und begann eine rege Konzerttätigkeit. AlsJugendliche sang sie unter anderem den Cherubi-no aus „Figaros Hochzeit“ und die Christine aus„Phantom der Oper“. Mit 15 und 18 Jahren warsie jeweils Preisträgerin beim BundeswettbewerbJugend musiziert, 2008 Mitglied beim BayerischenLandesjugendchor. Mit 19 Jahren sang sie die Kö-nigin der Nacht. Nach dem Abitur im Jahr 2009begann sie ihr Gesangsstudium an der Universitätfür Musik und darstellende Kunst Wien. Ab 2010erhielt sie Korrepetition und Stimmbildung bei Re-gina J. Kleinhenz in Regensburg sowie 2013 zu-sätzlich Unterricht bei Prof. Ingeborg Hallstein inMünchen. Im Sommer 2013 stellte sie die Midili inder „Rose von Stambul“ auf den Opernfestspie-len Isny dar und absolvierte bis 2014 ein Gastse-mester als Mitglied der Interpretationsklasse fürslawische und jüdische Vokalmusik an der Hoch-schule für Musik und Theater München.

 

Tamino: Jason Papowitz (Tenor)

Jason Papowitz, Schüler von Franco Corelli und Preisträger des Salzburger Mozarteums, gehört zu den erfolgreichsten Tenören unserer Zeit und ist auf der ganzen Welt zu Hause. Der gebürtige New Yorker mit Wohnsitz in München singt z.B. Cavaradossi in Tokio, Hermann in Moskau, Alfredo in München, Pinkerton in Genua, Don José in Prag, Rodolfo in Taipeh, Manrico und Eisenstein in New York, Radamès in Miami, Tamino in Barbados und Siegfried in Sofia. Aufgrund seiner gesanglichen und darstellerischen Vielseitigkeit ist Papowitz ein begehrter Interpret zeitgenössischer Opern: So sang er beispielsweise „In der Straf-Kolonie“ von Philip Glass (New York) und auch die Hauptrollen in vielen umjubelten Uraufführungen in New York, Athen, Sofia, Avignon und Szeged. Neben der Oper ist Papowitz auch im Liedgesang, im Oratorium und im Konzert-Repertoire zu Hause.

 

Pamina: Simone Yael (Sopran)

Simone Yael wurde in München geboren, wo sie schon früh eine musikalische Ausbildung mit Klavierunterricht erhielt. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie in Den Haag und an der Hochschule der Künste in Tilburg/Niederlanden. Dort sang sie während des Studiums als Sopransolistin in der „Johannespassion“ von J.S. Bach und im „Stabat Mater“ von Pergolesi. 2008 trat sie als Soer Constance in Poulencs „Dialogues des Carmelites“ und konzertant als Despina in Mozarts „Così fan tutte“ auf. Anschließend setzte sie ihre Studien intensiv mit der Kammersängerin Eva-Maria Westbroek und Prof. Marylin Schmiege in München fort. Diese wurden auch mit den Besuchen von Meisterklassen und Coachings wie etwa bei Margreet Honig, Deborah Polaski, Prof. Brigitte Wohlfarth oder James Mc Cray abgerundet.

 

Papageno: Benedikt Eder (Bariton)

Benedikt Eder wuchs in Freising auf und besuchte dort das musische Camerloher-Gymnasium. Hier entdeckte er seine Leidenschaft für Schauspiel und das Singen. Von 2008 bis 2011 war er Mitglied des Bayerischen Landesjugendchors und der Bayerischen Singakademie. Seit 2010 studiert er Gesang an der Musikhochschule München in der Klasse von Prof. Andreas Schmidt und seit 2012 zusätzlich Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie. Im Rahmen seines Studiums verkörperte er 2012 die Rolle des Blinval in Donizettis Oper „I pazzi per progetto“ im Prinzregententheater mit dem Münchner Rundfunkorchester. Im März 2013 nahm er an der Bachwoche der Internationalen Bachakademie Stuttgart und in diesem Rahmen an einem Meisterkurs bei Rudolf Piernay teil. Zudem ist er seit 2012 Stipendiat bei Yehudi Menuhin Live Music Now.

 

Papagena: Susanne Spahn (Sopran)

Die Sopranistin absolvierte bereits währen ihrer Schulzeit ein Vorstudium für Sologesang am Konservatorium der Stadt Wien und nahm dort nach dem Abitur ihr Hauptstudium bei Christine Schwarz auf. Außerdem war sie Studierende des Operettenlehrgangs unter der Leitung von Wolfgang Dosch. Seit 2011 vertieft sie ihr Gesangsstudium bei Ingrid Kaiserfeld und nahm an Meisterkursen von Montserrat Caballé und Bernadet te Manca di Nissa teil.Während ihres Studiums spielte und sang sie in Christoph Schlingensiefs ReadyMade Oper „Mea Culpa“ am Wiener Burgtheater. 2009 spielte sie die Ida in der „Fledermaus“ von Johann Strauss an der Opernakademie Bad Orb. Im selben Jahr wurde sie als Piccolo in „Im weißen Rössl“ an das Stadttheater Düdingen engagiert und sang Hortense und Angèle in Richard Heuberges Operette „Der Opernball“ am Theater an der Gumpendorferstraße, Wien. 2013 wirkte sie bei dem Musikfestival Ticino Musica in Lugano mit.

 

1. Dame: Susanna Proskura (Sopran)

Die lyrische Sopranistin wirkte bereits in ihrer Schulzeit bei mehreren Theaterproduktionen mit. Seit 2005 studiert sie bei Prof. Sylvia Greenberg an der Musikhochschule München, seit 2012 erhält sie Unterricht bei Celia Jeffreys. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, nahm an Meisterkursen teil und war Stipendiatin diverser Stiftungen. Nebenzahlreichen Konzerten in Deutschland nahm sie an internationalen Konzertreisen teil. 2010 absolvierte sie ihr künstlerisches und ein pädagogisches Diplom sowie 2012 ein Diplom in Konzertgesang und die Meisterklasse in Liedgestaltung. Ihr Repertoire beinhaltet ca. 500 Lieder und Arien in 20 verschiedenen Sprachen. Sie ist eine erfahrene Gesangspädagogin, Musiktherapeutin, gibt Workshops in Stimmbildung und Bühnenpräsenz und leitet zwei Münchner Chöre. Wichtige Partien waren u.a. die 1.Hofdame in Strawinskys „Nachtigall“, die Titelpartie in „Die schöne Lau“ von G. Konzelmann und die Pamina sowie Papagena in Mozarts „Zauberflöte“.

 2. Dame: Florence Losseau (Mezzosopran)

Florence Losseau sang bereits im Kinderchor desStaatstheaters am Gärtnerplatz. Seit 2009 studiert sie an der Hochschule für Musik in München beiProf. Frieder Lang. In „Brundibar“, einer Produktiondes Gärtnerplatztheaters, sang sie die Rolle des Polizisten. 2011 trat sie als Annina in „La Traviata“ mit dem Lyrischen Opernensemble Dachau auf. Es folgte die Rolle der 3. Dame in der Zauberflöte in einer Produktion der Young Bavarian Opera Company. Anschließend war sie in „La Vida Breve“ von Manuel de Falla als Abuela im Prinzregententheater zu sehen sowie in der Koproduktion  der August-Everding-Akademie mit dem Gärtnerplatztheater in „Das Schlaue Füchslein“ von Janáček und in der Rolle des Hänsel in „Hänsel und Gretel“. Im Sommer 2013 sang sie in „Falstaff“ von Salieri die Rolle der Mrs. Slender, in einer Produktion der Kammeroper München. Zuletzt sang sie die Rolle der Dido aus der Oper „Dido und Aeneas“von Henry Purcell. Als Annius, eine Rolle aus Mozarts Oper „La Clemenza di Tito“, stand sie 2013 in der Bad Reichenhaller Philharmonie auf der Bühne.

 3. Dame: Anna Gassler (Alt)

Anna Gassler erhielt schon in ihrer Kindheit Klavier- und Violinunterricht. Als Jugendliche begann sie Gesangsstunden bei Mariko Sugimoto zu nehmen, es folgten erste Erfolge als Solistin und Kammermusikpartnerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Im Jahr 2008 begann sie ihr Bachelorstudium in Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Dr. Albert Hartinger und Prof. Maria Bernadette Furch, das sie mit Auszeichnung abschloss. Momentan befindet sie sich im Masterstudium. Daneben tritt sie in zahlreichen Konzerten als Mezzosopran und Altsolistin in Deutschland und Österreich auf. Als Mitglied des Salzburger Bachchores wirkte sie im Rahmen der Salzburger Festspiele u.a. in den Produktionen „Lucio Silla“ von W.A. Mozart, „Gawain“ von H. Birtwistle und  „Labyrinth“ von P. von Winter mit.

Monostatos: Siddique Eggenberger (Tenor)

Geboren in Bangladesch, wuchs der Tenor in der Schweiz auf. Er war zunächst Fagottist, begann 1997 ein Gesangstudium am Konservatorium in Fribourg bei Antionette Faes. Parallel dazu nahm er an Opernkursen des Konservatoriums Zürich teil. Er ist häufig Solist in Messen und Oratorien, z.B. in Rossinis „Petite Messe Solenelle“, im „Magnificat“ von Schubert sowie in der „Messa di Gloria“ von Puccini. Seine gesangliche Weiterbildung setzte er in Zürich bei Kathrin Graf und Regina Jacobi in Baselfort. Er nahm an Meisterkursen von Claudia Ederin Mainz, Anna Storz in Florenz und Prof. Thomas Heyer in Frankfurt teil. Er ist Gewinner des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und Schlossoper Haldenstein in Chur. Wichtige Partien sind Lyonell in „Martha“ von Flotow, die Titelpartie in „Albert Herring“ von Britten, oder die Rolle des Eisenstein in „Die Fledermaus“ von Strauss. Desweiteren verkörperte er in „Die Zauberflöte“ Monostatos und den zweiten Priester, in „Le nozze di Figaro“ Don Curzio und Basilio, in „Don Giovanni“ Don Ottavio.

Priester, 1. Geharnischter: Martin Kümmel (Tenor)

  Der Tenor entdeckte während des Studiums der Physik und Astronomie den Chorgesang für sich. Er singt in verschiedenen Formationen, unter anderem im Deutsch-Italienischen Chor München, in Vox Nova und im Ensemble Irsee. Seit mehreren Jahren widmet er sich, unter Anleitung seines Lehrers Michael Kilian, verstärkt dem Sologesang. Bühnenerfahrung sammelte er als Bruder im Musical „Joseph and the Amazing Technicolour Dreamcoat“ und in verschiedenen Inszenierungen von Opera Incognita.

Sprecher, Priester, 2. Geharnischter: Martin Danes (Bariton)

  Der Bariton sammelte bereits im Kindesalter erste solistische Erfahrungen im Tölzer Knabenchor. Nach dem Stimmbruch avancierte er zum ersten Basssolisten des Chores. 1999 trat er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Adalbert Kraus, Prof. Frieder Lang, Fritz Schwinghammer und Prof. Christian Gerhaher an. Seine Ausbildung rundete er bei Thomas Hampson, Dietrich Henschel, Thomas E. Bauer und Christoph Prégardien ab. Neben seiner Konzerttätigkeit arbeitet er als Gesangspädagoge. Er leitete über mehrere Jahre die Münchner Domsingknaben, hat einen Lehrauftrag für Gesang an der Münchner Musikhochschule und leitet den Fachbereich Chöre an der kommunalen Musikschule in Ebersberg. Martin Danes sang auf internationalen Festivals wie den Herrenchiemsee Festspielen, dem Klang & Raum Festival Irsee, dem Rheingau Musik Festival und der Münchner Biennale und konzertierte mit namhaften Dirigenten wie Helmuth Rilling, Enoch zu Guttenberg, Ulf Schirmer und Christoph Poppen.

Sprecher: Matthias Ludwig

  Der gebürtige Kölner lebt seit seiner frühen Jugend in München, hat hier die Schule besuchtund im Schulchor seine Liebe zur Musik entdeckt. Während der Ausbildung zum Architekten vertiefte Matthias Ludwig über das Theaterspiel unter anderem als Hector in Shakespeares „Troilus und Cressida“ seine Affinität zur Bühne. Als Student war er am Staatstheater am Gärtnerplatz in München als Bühnentechniker und Beleuchter hinter den Kulissen tätig; während dieser Zeit keimte der Wunsch auf, später selbst einmal im Rampenlicht zu singen. Seit dieser Zeit nimmt er gelegentlich Gesangsunterricht bei Julia Giannoulli in München und singt seit 2010 in einem Laienchor als Bariton Stücke quer durch die Musikgeschichte.

Einstudierung Knabensolisten: Stellario Fagone

  Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studiertein seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis „Il Campanello“ debütierte er als Dirigent in Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, wo er seit 2006 stellvertretender Chordirektor ist. Ferner gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Seit 2011 übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ „Mysterienspiel Verkündigung“, „Jolante“ von Tschaikowsky und einer „Notte Italiana“ beim Chor des Bayerischen Rundfunks. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von „La bohème“, „Così fan tutte“, „Hänsel und Gretel“, „Ariadne auf Naxos“ und „Der Rosenkavalier“.

 

Musikalische Leitung: Matthias Bauernfeind

Der Pianist und Dirigent Matthias Bauernfeind wurde in München geboren. Er absolvierte von 1987 bis 1994 ein privates Klavierstudium beim Konzertpianisten Ronald Jones. Seit 1995 ist er im Gesangsstudio Bennie Gillette als Korrepetitor tätig. Außerdem kann Matthias Bauernfeind auf eine vielseitige Erfahrung als Liedbegleiter und Organist zurückblicken. 2002 nahm er ein Dirigierstudium bei Jörg Bierhanceund Mat Boynick auf und nahm mehrfach mit großem Erfolg an den Wiener Meisterkursen bei Prof. Salvador Mas Conde teil. Am Theater Regensburg war er mehrfach als Pianist und Korrepetitor engagiert.


Korrepetition: Elena Arnovskaya

Die Pianistin Elena Arnovskaya wurde in Tscheljabinsk in Russland geboren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an der dortigen Musikhochschule und der staatlichen Hochschule für Kunst und Kultur. Dort schloss sie ihre Studien mit Auszeichnung ab und erhielt Diplome als Konzertmusikerin, Kammermusikerin, Korrepetitorin und Pädagogin. Elena Arnovskaya wurde von der Tschaikovsky-Musikhochschule St. Petersburg und der staatlichen Hochschule für Kunst und Kultur angestellt und leitete eine Hauptfachklasse für Liedbegleitung und war als Klavierbegleiterin in der Abteilung Gesang, aber auch in den Abteilungen für Streich-, Blas- und Schlaginstrumente tätig. Durch einen Engagementvertrag mit der Tscheljabinsker Philharmonie spielte Elena Arnovskaya viele Konzerte und nahm anzahlreichen Konzerttourneen durch die ehemalige Sowjetunion teil. In den 1990er Jahren wurde sie Korrepetitorin am Glinka-Opernhaus und bereitete auch Aufführungen des Schauspielhauses St. Petersburg vor. Seit 2006 lebt sie in München, wo sie sich einen Namen als Begleiterin von Sängern und Instrumentalisten gemacht hat und in zahlreichen Konzerten mit Opern- und Liedrepertoire sowie Kammermusik erfolgreich mitwirkte.

 

Inszenierung: Kristina Wuss

Kristina Wuss Die in Potsdam aufgewachsene deutsch-lettische Regisseurin Kristina Wuss absolvierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin ein Konzertexamen Klavier und ein Regiestudium, an der LMU und Bayerischen Theaterakademie „Theater- und Musikmanagement“. Besonders gut erinnert sie sichan ihre Lehrzeit bei Prof. August Everding währenddessen Berliner „Zauberflöte“ nach den Bühnenbildern Friedrich Schinkels. Seit ihrem Regiedebüt im Schauspiel mit „Woyzeck“ am Neuen Theater Riga 1994 inszenierte Kristina Wuss oft im Baltikum und dabei Stücke vieler Epochen, von Orffs „Orpheus“ bis zu Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“. Ihre Arbei-ten an der Lettischen Staatsoper waren u.a. beimHongkong Arts Festival, im Bolschoi Theater Mos-kau, in Spanien, Polen, Estland zu erleben, „Don Giovanni“ auch in Israel. Für die zur „Inszenierungdes Jahres“ gekürte „Alcina“ erhielt sie u.a. den Großen Musikpreis Lettlands. Zu ihren Freilichtinszenierungen gehört u.a. ebenfalls Händels Oper„Rinaldo“ im UNESCO Weltkulturerbe Rundāle. Kristina Wuss ist Förderpreisträgerin des 1. Internationalen Regiewettbewerbs zu „Rheingold“ des Wagner-Forums Graz und der Akademie Musiktheater heute der Deutsche Bank Stiftung. In Deutschland inszenierte sie mit großer Publikums- und Presseresonanz selten aufgeführte Werke – Giselher Klebes „Die tödlichen Wünsche“, Francesco Cileas „Adriana Lecouvreur“ und nichtzuletzt „Strandräuber“ von Ethel Smyth mit Mehrfachnominierungen im Jahrbuch „Opernwelt“. Momentan bilden Frauenschicksale („Salome“, „Carmen“, „La traviata“) sowohl auf deutschen Bühnen als auch an großen Häusern im Ausland einen Schwerpunkt ihrer Opernarbeit. Zuletzt waren das „Lulu“ im Seoul Arts Center und „Rusalka“ an der Opera Nova in Polen. 2012/13 hat Kristina Wuss eine spartenübergreifende „Münchner Trilogie“ mit Solisten, Orchestern, Chören im Lichthof der LMU, im Abgussmuseum und Künstlerhaus realisiert. Nicht nur dort bezog sie Aspekte der unmittelbaren Umgebung ein. Das Interesse an Stadtgeschichte zieht sich wie ein roter Faden durch viele ihrer Arbeiten.

Regieassistenz: Jessica Schauer

Jessica Schauer wurde 1993 in Starnberg geboren. Schon früh erhielt sie Klavierstunden und später Gesangsunterricht, unter anderem bei Professoren der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Nach ihrem Abitur hospitierte Jessica Schauer am Gärtnerplatztheater im Bereich Regie bei Produktionen wie „Cabaret“, „Der Bettelstudenten“ und „Onkel Präsident“, Letztere unter der Regie von Josef E. Köpplinger. Ihre erste Regiassistenz hatte sie bei der Produktion der GärtnerplatzJugend „DAS 1. MAL– DIE GäRTNERPLATZ JUGEND FÜHRT SICH AUF“. Momentan studiert sie an der LMU Theaterwissenschaft mit Nebenfach Musikwissenschaft.

 

Kostüme und Ausstattung: Monika Staykova

Monika Staykova schloss nach ihrer Ausbildung zur Pianistin ihr Studium an der internationalen Modeschule ESMOD in München als Stylistin und Modelistin ab und arbeitet als Kostümbildnerin für Ballett, Film, Musical, Oper und Schauspiel. Von 1997 bis 2001 war sie Kostümassistentin an der Bayerischen Staatsoper. 2002 wurde sie am Bayerischen Staatsschauspiel als freie Kostümproduktionsleiterin und persönliche Assistentin der Kostümdirektorin engagiert, u.a. unter Prof. Jürgen Rose. Bis 2009 entstanden am Bayerischen Staatsschauspiel eigene Kostümbilder wie „Die Bakchen“, „Androklus und der Löwe“ unter der Regie von Dieter Dorn, sowie im Marstall Theater München „Genua 01“ unter der Regie von Alexander May. Es folgten „Fräulein Julie“ am Theater Augsburg, „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm“ im Staatstheater Nürnberg, „zum sterben schön“ in der Kunsthalle White Box München, „Gerettet“ in der Schauburg Jugendtheater München (alle Produktionen unter der Regie von Alexander May). Ihre jüngsten Arbeiten waren u.a. für das Teamtheater Tankstelle, München, für „Moosach macht Oper“, für den Kinofilm „3 Stunden“ sowie der HFF-Kurzfilm „Mute“. An der Oper Dortmund entstanden in Zusammenarbeit mit Sebastian Hirn „delirio amoroso“ und „Fluchtraeume“, im Maximilansforum in München.

Garderobe: Eva Ellwanger

Eva Ellwanger ist gebürtige Münchnerin. Die Welt der Stoffe ist ihr Leben. Das Schneiderhandwerk erlernte sie von der Pike auf. In ihrer 30jährigen beruflichen Tätigkeit arbeitete sie im Kostümverleih Breuer und in der Boutique Daisy München. Für Theater- und Filmproduktionen namhafter Persönlichkeiten, z.B. Rainer Werner Fassbinder, fertigte sie die Kostümausstattungen an. Ihre Leidenschaft für textiles Gestalten hat zur Teilnahme an Ausstellungen des Kulturvereins München-Moosach e.V. „Die Linie 1“ geführt. Mithandwerklichem Know-how begleitete sie Opern- und Musicalaufführungen von „Moosach macht Oper“, wie „Aschenputtel“, „Hänsel und Gretel“ und „Der kleine Horrorladen“. Auch bei „Rock Bottom in Berlin“ war sie für die Kostümausstattung verantwortlich.

 

Maske: Anja Hoppe

  Anja Hoppe kann bereits auf über ein Jahrzehnt Berufserfahrung als erfolgreiche Hair- und Make-up Artistin zurückblicken. Nach ihrer Ausbildung bei Rosemarie Schneider an der Beautyful Company in München, blieb sie dort als Assistenz. Bereits 2008 wurde Anja Hoppe als Maskenleitung für die Oper „Aschenputtel“ von „Moosach macht Oper“ verpflichtet und betreute auch „Hänsel und Gretel“ sowie „Der kleine Horrorladen“ . Mit „Music-Hall“ gewann sie 2009 mit dem Jungen Schauspiel Ensemble München den Preis für die beste Ensembledarbietung im Rahmen der Bayerischen Theatertage. Es folgten „Die Fledermaus‘‘ mit dem Lyrischen Opern Ensemble, Dachau und „Rock Bottom in Berlin“ unter der Regie von Vincent Kraupner in einer Produktion des Kulturvereins „Die Linie 1“. Zahlreiche Maskenarbeiten folgten, ebenso wie kreative Arbeiten für Absolventen der ESMOD sowie der MFM. Dem künstlerischen Arbeiten ist Anja Hoppe über all die Jahre treu geblieben. So arbeitet sie auch heute noch für Produktionen der Ballettakademie München am Prinzregententheater, für die Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) sowie an zahlreichen Maskenentwürfen für Produktionen von Regisseur Sebastian Hirn, außerdem wird sie mit Vorliebe für Werbedrehs, Fotoshootings und Stylingberatungen gebucht. Viele Cover-Models tragen bereits Anjas Handschrift. 

Maske: Burcin Arslan

  Burcin Arslan begann ihre Laufbahn als Hair- und Make-Up Artistin, wie viele ihrer Kollegen, über eine Kosmetikausbildung. 2007 bis 2010 absolvierte sie ihre Lehrausbildung, Kurse in Nageldesign und Ganzheitskosmetik folgten. 2012 trat sie in die Beautyful Company (Make-Up Design Schu le München) ein. Nach einer einjährigen Make-Up-Ausbildung und zahlreichen Hairstyling-Workshops beendete sie diese mit großem Erfolg. 2012/13 folgte eine Assistenz in der Beautyful Company. Sie vertiefte ihre Kenntnisse und nahm an wichtigen Fototests sowie an diversen Projektarbeiten im Mode-, Theater- und Filmbusiness teil.

 

Bühnenbild: Anton Barnard

  Anton Barnard wurde bereits als Jugendlicher für seine Malerei ausgezeichnet. Zwischen 1992 und 1997 absolvierte er sein Architekturstudium an der Nelson Mandela Metropolitan University, Port Elizabeth. Nach dem Abschluss begann er aktiv zu malen als Pendant zu seiner Karriere als Architekt. Seit seinen früheren Werken befasst er sich mit Stadtlandschaften und den Möglichkeiten der Beobachtung nach architektonischer Perspektivpraxis. Seit 1998 lebte er in Kapstadt, wo er eine Dauerinstallation aus Edelstahl, „A Movementthrough Time“ als Teil einer Gebäudesanierung inder Innenstadt produzierte. In dieser Zeit hatte er seine erste Einzelausstellung „Genius Loci“ beim Grahamstown National Arts Festival. Weitere Ausstellungen in Galerien in und um Kapstadt folgten bis er 2005 seine Heimat verließ, um internationale Erfahrungen zu sammeln. Nach knapp drei Jahren in Dublin zog er 2007 nach München, wo er seitdem als Architekt tätig ist. Er nimmt regelmäßigan Gruppenausstellungen mit der „Linie 1“ teil und hatte 2010 eine Soloausstellung „Three Cities Re-constructed“ im Pelkovenschlössl. Zur Zeit umfasst seine Arbeit außer Malerei auch Zeichnungen, Druckkunst, Digitale Fotomontage, Animationen und Bildhauerei.

 

Licht und Bühnentechnik: Solveig Perner

  Geboren 1981 in Fürth machte Solveig Perner nach dem Abitur in Erlangen in den Jahren 2003 bis 2006 eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik beim Kulturreferat München. Zuvor absolvierte sie Praktika beim Theater Erlangen und bei der Ruhrtriennale. Seit Ihrem Abschluss 2006 ist sie als freischaffende Veranstaltungstechnikerin tätig und ist Teil des Teams diverser Theatergruppen der freien Münchner Szene und auch der etablierten Häuser. Seit 2010 ist sie zusätzlich staatlich geprüfte Meisterin für Veranstaltungstechnik, Fachrichtung Beleuchtung. Für „Moosach macht Oper“ hat sie bereits die Produktionen „Aschenputtel“ von Gioachino Rossini, "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck und "Der kleine Horrorladen" von Allan Menken technisch umgesetzt.

Bild, Video, Ton und Technik: Jörg Splettstoeßer

  Jörg Splettstoeßer, Jahrgang 1951, war schon als Kind ein Tüftler und Bastler, woraus wohl sein Sinn für alles Technische erwächst. In der Schule wurde durch eine Projektgruppe sein Interesse für die Fotografie geweckt, in der er nicht nur über mehrere Jahre mit der Kamera agierte, sondern sich auch ein Grundlagenwissen in der Dunkelkammer und im Fotolabor aneignen konnte. Später, in seiner Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker, lernte er die technischen Grundlagen und Geräte zur Bild- und Tonaufzeichnung kennen und begann erste Erfahrungen damit zu sammeln. In einer Fotogruppe in Berlin wurde das Wissen aus der Schulzeit weiter intensiviert, bis dann Mitte der 90er Jahre die Arbeit mit der Videokamera dazu kam. Es entstanden erste Videoprojekte, bei denen der Videoschnitt am PC eine neue Herausforderung war. 2004 gründete er die Fotogruppe im Kulturverein ´Die Linie 1´ und nahm mit seinen Fotografien an mehreren Gruppen- und Soloausstellungen teil. Seit 2008 wirkt er bei den Produktionen von "Moosach macht Oper" - Aschenputtel, Hänsel und Gretel und dem Kleinen Horrorladen - in der Technik, der Bilddokumentation, Videoaufzeichnung und der Produktion von DVDs mit.

Chor von "Moosach macht Oper"

  Sönke Ahlborn, Horatiu Bica, Esmeralda Nerina, Bolanos Corona, Lilo Bruckmeier, Brigitte Bugl, Sarah Clemens, Kirsten David,Angelika Engesser, Christa Fahmüller-Klose, Maria Feichtmayr,Christine Finke, Rüdiger Gehrke, Lukas Gehrmann, Barbara Gehrmann, Hannelore Halser, Peter Hammerbacher, Adelheid Harder, Jenny Hatz, Angelika Häusel, Isabel Häusel, Susanne Heyn, Tamara Hochloff, Veronika Hölzlwimmer, Sigrid Horz, Christian Kästle, Rosa Maria Kronseder, Martin Kümmel, Dorothee Lossin, Lydia Luber-Eckler, Matthias Ludwig, Christian Meier, Jette Meyer, Elizabeth Montgomery, Katja Niedermayr, Christina Paun, Susann Recknagel, Melanie Reiter, Harald Rüster, Ulrike Rüster, Karsten Schäfer, Peter Schlemmer, Luitgard Schmid, Eva Schreiber, Martin Sellmayr, Linda Sieg, Birgit Stania, Annette Thomas, Rudolf Tobiasch, Sabine Wimmer, Angela Winkelmann, Gudrun Wolf, Friedrich Wörthmüller, Ingrid Zacharias

Kammerorchester von "Moosach macht Oper"

  1. Violine: Christian Schödl, Katharina Baur
2. Violine: Ai Handa, Luciana Oprea
Viola: Youko Kaji
Violoncello: Yorick-Alexander Abel
Kontrabass: Artem Ter-Minassian
Flöte: Luba Benediktovich
Oboe: Elke Uta Frenzel
Klarinette: Heiko Hinz
Fagott: Emanuil Chudner
Horn: Ester Bond

 

Produktionsleitung: Norbert Kästle